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Allgemeine Geschäftsbedingungen


Versteigerungs- und Verkaufsbedingungen


Die Oswald Versteigerungen GmbH, im folgenden kurz, Versteigerer genannt, führt ausschließlich zu unten angeführten Geschäftsbedingungen Online - Versteigerungen und Verkäufe durch, wobei zwingende gesetzliche Regelungen unberührt bleiben. Entgegenstehende oder von den AGB abweichende Bedingungen des Bieters werden nicht anerkannt. Änderungen der AGB bedürfen der Schriftform.

1. Die Online – Versteigerung - Teilnahme

1.1
Zur Teilnahme an der Online-Versteigerung ist der Antrag auf Zulassung über die Homepage des Versteigerers www.oswald-versteigerungen.at unter dem Link Anmelden/Account Registrieren zu stellen. Der Bieter ist verpflichtet, sämtliche Angaben, die zu einer zweifelsfreien Identifizierung und zur Kontaktaufnahme notwendig sind, vollständig und wahrheitsgemäß zu machen. Natürliche Personen haben insbesondere Name, Vorname, Postanschrift, sowie Telefonnummer und E-Mail-Adresse anzugeben. Bei juristischen Personen ist insbesondere die Angabe der vollständigen Firmenbezeichnung, der Geschäftsanschrift, der vertretungsberechtigten Personen, der Umsatzsteuer-Ident.-Nr., sowie Telefonnummer und E-Mail-Adresse erforderlich. Im Falle einer Änderung dieser Daten ist der Bieter verpflichtet, diese unverzüglich zu aktualisieren. Allfällige Schäden bzw. Mehrkosten, welche dadurch entstehen, dass der Bieter falsche Angaben zu seiner Identität macht, hat der Bieter zu tragen.

1.2
Teilnehmende Personen anerkennen die Geschäftsbedingungen des Versteigerers ausdrücklich und schlüssig durch Abgabe eines Gebotes.

1.3
Ein Anspruch auf Zulassung zur Versteigerung besteht nicht.

1.4
Von der Versteigerung ausgeschlossenen (gesperrten) Bietern wird untersagt, sich erneut anzumelden.


2. Die Versteigerung, Zuschlagserteilung

2.1
Der Versteigerer ist berechtigt, auch kurzfristig Änderungen an der Versteigerung oder an den zu versteigernden Positionen vorzunehmen, Positionen nicht zu versteigern oder Positionen zusammenzufassen, oder die Reihenfolge zu verändern. Ebenso bleibt die Wahl des Abhol- und Besichtigungsortes und des Versteigerungstermines dem Versteigerer überlassen.

2.2
Der Meistbietende ist zur Abnahme der erstandenen Objekte verpflichtet. Erfolgt das Gebot einer Person in Vertretung einer Gesellschaft oder Dritten, haftet der Bieter für die übernommene Verpflichtung solidarisch.

2.3
Der Versteigerer kann auf den Erlag eines Vadiums bestehen.

2.4
Der Bieter erklärt mit der Abgabe eines Gebots das Versteigerungs - Objekt besichtigt zu haben und über dessen Zustand voll informiert zu sein.

2.5
Bei Online-Versteigerungen hat der Bieter vor Abgabe eines Gebotes die Möglichkeit das Objekt zu besichtigen und sich über den Zustand des Objektes zu informieren. Der Bieter erkennt aufgrund der Möglichkeit der Besichtigung an, dass das Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz auf die Online-Versteigerung keine Anwendung findet. Verzichtet der Bieter auf eine Besichtigung, kann er daraus resultierende Schadenersatzansprüche gegenüber der Oswald Versteigerungen GmbH nicht geltend machen.

2.6
Die Gebotsschritte können vom Versteigerer individuell festgelegt oder geändert werden.Die aktuellen Gebotsschritte entnehmen Sie unserer Homepage.


3. Die Gewährleistung

3.1
Die Bieter nehmen zur Kenntnis, dass die Versteigerungsobjekte in dem Zustand verkauft werden, in dem sie sich zur Zeit der Versteigerung befinden.

3.2
Um sich über den Zustand und Umfang des Objektes zu informieren, kann der Bieter das Objekt vor der Abgabe eines Gebots besichtigen, dies wird ausdrücklich empfohlen!

3.3
Sämtliche Angaben zu den Versteigerungsobjekten wie technische Daten, Maße, Gewicht, Baujahr, Kilometerstand werden nach bestem Wissen und Gewissen aufgenommen, sind jedoch unverbindlich.

3.4
Der Versteigerer übernimmt keinerlei Gewähr für Güte, Beschaffenheit, Vollständigkeit, Zubehör, besondere Eigenschaften, offene oder versteckte Mängel und sonstige Schäden.

3.5
Der Ersteher erkennt an, dass jegliche Reklamation und Gewährleistung ausgeschlossen ist. Der Ersteher erklärt mit Abgabe eines Gebotes außerdem, dass er auf die Anfechtung des Vertrages wegen Irrtums verzichtet.

3.6
Die Versteigerungsobjekte werden im eigenen Namen und auf eigene Rechnung oder im Namen und auf Rechnung des jeweiligen Eigentümers versteigert. Details sind der jeweiligen Versteigerung zu entnehmen.


4. Die Bezahlung

4.1
Von einem einmal abgegebenen Gebot kann der Bieter nicht mehr zurücktreten. Alle Zuschlagspreise verstehen sich zuzüglich 15 % Versteigerungsgebühr und zuzüglich 20 % Umsatzsteuer. Davon ausgenommen sind differenzbesteuerte Objekte, diese werden im Katalog gesondert ausgewiesen, hier wird einmalig eine Gebühr von 22 % aufgeschlagen.

4.2
Käufer aus Staaten, die nicht Mitglied der Europäischen Union sind, haben die Umsatzsteuer als Kaution an den Versteigerer zu zahlen. Nach fristgerechter Vorlage des ordnungsgemäß ausgestellten Ausfuhrnachweises wird die Umsatzsteuer umgehend zurückerstattet. Lieferungen an umsatzsteuerpflichtige Unternehmen mit Sitz in einem EU- Land können nur nach Vorlage der gültigen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UID Nummer) umsatzsteuerfrei erfolgen.

4.3
Der Kaufpreis ist bei Zuschlag oder im Anschluss an die Versteigerung in bar, mittels bankbestätigtem Scheck oder per Vorabüberweisung zu bezahlen.

4.4
Wird der Kaufpreis vom Meistbietenden nicht innerhalb der angegebenen Frist bezahlt, kann das betreffende Objekt neu versteigert oder freihändig verkauft werden. Der Meistbieter haftet dem Versteigerer persönlich für einen Ausfall oder Mindererlös sowie Folgekosten, hat aber keinen Anspruch auf einen Mehrerlös – Aufrechnungen sind nicht möglich.

4.5
Während oder unmittelbar nach der Versteigerung ausgestellte Rechnungen bedürfen wegen Überlastung der Buchhaltung einer nochmaligen Prüfung, sodass nachträgliche Korrekturen zulässig sind.

4.6
Sollte es, aus welchen Gründen auch immer, zu Ansprüchen des Käufers gegen den Verkäufer kommen (z.B. Anfechtung, Schadenersatz) oder sollte der Kaufvertrag einvernehmlich aufgelöst werden oder aus anderen Gründen wegfallen, so bleibt der Anspruch auf das Aufgeld (15 % Versteigerungsgebühr) davon unberührt. Ebenso trägt der Käufer zur Gänze sämtliche mit dem ursprünglichen Kauf entstandenen Kosten wie Anfahrt, Demontage, Abtransport, Lagerung, Rücksendung oder Rücktransport.


5. Die Warenübergabe, Eigentumsvorbehalt, Abholung

5.1
Das Versteigerungsobjekt gilt mit dem Zuschlag an den Käufer als übergeben, womit auch Haftung und Gefahr des zufälligen Untergangs, des Verlustes oder der Beschädigung durch Feuer, Wasser, Sturm, Vandalismus, Diebstahl und Einbruchdiebstahl auf den Käufer übergehen – dies gilt insbesondere auch für Zubehörteile. Das Eigentum geht jedoch erst nach vollständiger Bezahlung an den Käufer über (Eigentumsvorbehalt). Ersteigerte Objekte werden erst nach vollständigem Zahlungseingang ausgefolgt. Die Preise verstehen sich ab Standort/Fundament, nicht demontiert und unverladen.

5.2
Der Versteigerer kann für einzelne Positionen gesonderte Abholtermine festlegen oder aus organisatorischen Gründen bestimmen, dass eine bestimmte Position erst nach einer anderen abgeholt werden kann. Sollte es aufgrund der Räumungsfrist möglich sein, kann auf Anfrage ein gesonderter Abholtermin mit Oswald Versteigerungen GmbH vereinbart werden. Ein gesonderter Abholtermin wird mit € 350,-- netto berechnet und ist im Voraus zu bezahlen. Auf einen gesonderten Abholtermin besteht jedoch kein Anspruch.

5.3
Bei Nichteinhaltung der bekanntgegebenen Abholtermine haftet der Käufer für sämtliche Folgekosten (Demontage, Auslagerung, Lagerkosten). Die Lagerkosten in unserer Lagerhalle betragen € 1,00 pro m2 Lagerfläche und Tag zuzügl. Umsatzsteuer und sind bei der Abholung in bar zu bezahlen. Sollte uns die Auslagerung der Position vom Versteigerungsort nicht möglich sein, und aufgrund der nichterfolgten Abholung Mietkosten anfallen, verpflichtet sich der Käufer diese in voller Höhe zu tragen. Der Versteigerer ist dazu berechtigt die ersteigerten Objekte bis zur vollständigen Bezahlung aller seit dem Zuschlag angefallenen Gebühren einzubehalten.

5.4
Sollte der Käufer trotz Setzung einer angemessenen Nachfrist die Ware nicht bezahlen bzw. die Ware nicht abholen, ist die Firma Oswald Versteigerungen GmbH berechtigt entweder auf Vertragserfüllung zu bestehen oder vom Vertrag zurückzutreten und die Ware anderweitig zu verwerten. Für den Fall des Rücktrittes vom Vertrag durch die Firma Oswald Versteigerungen GmbH bei Verzug des Kunden ist der Kunde verpflichtet zumindest einen pauschalierten Schadenersatz von 15 % des Gesamtkaufpreises (Zuschlagspreis zuzüglich 15 % Versteigerungsgebühr und 20 % USt) zu bezahlen. Sollte der tatsächliche Schaden höher sein, hat der Kunde nach Aufforderung den tatsächlichen Schaden zu ersetzen.

5.5
Im Falle des Zahlungsverzuges hat der Käufer die entstandenen Mahnspesen in Höhe von pauschal EUR 15,-- zuzüglich Porto pro erfolgter Mahnung zu ersetzen. Darüber hinaus sind alle zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendigen Mahn- und Inkassospesen zu ersetzen (bspw. Aufforderungsschreiben durch Rechtsanwalt).


6. Die Inbetriebnahme

6.1
Die Inbetriebnahme von Geräten/Maschinen/Fahrzeugen ist nur nach Absprache und im Beisein des Versteigerungspersonals möglich, ansonsten strengstens untersagt.


7. Die Haftungsbeschränkung

7.1
Für Unfälle während der Besichtigung, Versteigerung und Abholung wird keine Haftung übernommen. Alle Besucher der Versteigerung haften für von ihnen, wenn auch nur leicht fahrlässig, verursachte Schäden und Unfälle, gleich jeder Art. Für Unfälle, Beschädigungen an Fremdobjekten und Gebäuden im Zuge der Abholung oder Demontage haftet der Käufer.

7.2
Der Bieter/Ersteher erklärt durch die Abgabe seines Gebotes, dass er die Befähigung hat, die erstandenen Gegenstände fachgerecht abzuholen/zu demontieren/abzutransportieren bzw. wenn er selbst die Befähigung nicht hat, einen Professionisten mit der entsprechenden Befähigung für die Abholung zu beauftragen. Der Bieter/Ersteher haftet (solidarisch mit dem Professionisten) für Schäden, welche – wenn auch nur leicht fahrlässig – bei der Demontage/Abholung entstehen.


8. Der Gerichtsstand/Anzuwendendes Recht

8.1
Die Parteien vereinbaren für alle Streitigkeiten, die aus Versteigerungen herrühren, unabhängig vom Streitwert die sachliche und örtliche Zuständigkeit des BG für ZRS Graz, die Anwendung österreichischen Rechtes mit Ausnahme der Verweisungsnormen des IPR Gesetzes.


9. Der Datenschutz

9.1
Die Adressdaten der Bieter und Käufer werden zu Informations- und Werbezwecken innerhalb der Oswald Versteigerungen GmbH gespeichert, und nicht an Dritte weitergegeben. Jeder Bieter erklärt sich bei Online- Versteigerung damit einverstanden, dass seine IP-Adresse bis zur endgültigen Abwicklung des Kaufvertrages gespeichert wird und bei Unstimmigkeiten dafür genutzt werden kann herauszufinden, von welchem Bieter die Gebote abgegeben worden sind.


10. Die Salvatorische Klausel

10.1
Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages mit dem Vertragspartner, einschließlich dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen, ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die ganz oder teilweise unwirksame Regelung wird durch eine Regelung ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen möglichst nahe kommt.